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alle Fotos: (c) Rüdiger Schestag

"Elemente des absurden Theaters... Sprachinstallation"

"Ein kathartischer Auftritt... Der Privatpolizist Kolb redet in einer fragmentierten Sprache voller Halbsätze und Verknappungen - ein gehetztes Zerrüttetes Sprechen, in dem grober Jargon auf artifizielle Sprachgestaltung trifft. An seiner Seite die archaische Figur einer sitzenden Frau, blutrot bemalte Zähne, einen Blumentopf in der Hand... PAN QUERT heißt das Stück im Untertitel - die Frauengestalt repräsentiert den Hirtengott Pan, der Polizist den deutschen Zeitgenossen, der, längst korrumpiert, angesichts der drohenden Klimakatastrophe um sein Gleichgewicht ringt. RINDERSCHLITZEN verbindet Elemente des absurden Theaters mit einer Sprachinstallation im Stil Thomas Klings..."

Stuttgarter Nachrichten, 30.11.07

 

"äußerst überzeugend"

"Das Stück über den Klimawandel ist nicht nur aktuell, sondern auch todernst und wirft einen wenig verheißungsvollen Blick in die Zukunft... Die Klimakatastrophe findet nicht statt. Zumindest nicht hier. Für den Fall, dass mehrere Orkane das Land überziehen, gibt es Einsatzkräfte, die die Normalität wieder herstellen. Zum Beispiel den Privatpolizisten Kolb... er observiert verdächtige Ökofundamentalisten, zu denen auch sein Halbbruder Gerald gehört. Die Brüder geraten aneinander - der Streit endet tödlich... Es entsteht aus dem Nebeneinander von Kolbs Erzählungen und Pans Einschüben ein bedrückend atmosphärisches Gebilde. Dabei ist Kolbs Sprache die der Straße - abgehackt und unverschnörkelt. Die Wirkung entfaltet sich dadurch umso eindringlicher. "

Stuttgarter Zeitung, 1.12.07

EINGELADEN ZUM FESTIVAL UNIDRAM 2008 IN POTSDAM
Rinderschlitzen / theatertabs - raum für vergängliche kunst
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